Veranstaltungsarchiv

 

 

Podiumsdiskussion

 

P h o t o v o l t a i k  -  A n l a g e    P e t r i s b e r g

 

am Donnerstag, 2. Februar 2011, 18 Uhr c.t. im Hörsaal 5 der Universität (Geb.C)

 

Im Podium diskutieren:

 

contra:   Klaus Wittenkämper, Bürgerinitiative
             Eckart Leipprad, Stadtpaner a.D.

 

pro:        Simone Kaes-Torchiani, Mitglied des Stadtvorstands
             Dr. Elisabeth Tressel, CDU-Fraktion des Stadtrats
             Begona Hermann, SPD-Fraktion des Stadtrats
             Gerd Dahm, Fraktion "Die Grünen im Stadtrat

 

Moderation: Ignaz Bender, Universitätskanzler a.D.

 


 

Die künftige saarländische Ministerpräsidentin (Wahl am 10. August 2011)

A N N E G R E T   K R A M P - K A R R E N B A U E R

wird am 

Donnerstag , 14. Juli 2011, um 18.15 Uhr

in der Promotionsaula der Theologischen Fakultät, Jesuitenstrasse 13, in der Trierer Innenstadt

über das Thema sprechen und diskutieren

Was bedeutet dem Saarland das Trierer Kreuz in seinem Wappen?

Hierzu sind die Angehörigen von Universität und Theologischer Fakultät Trier sowie die Bevölkerung herzlich eingeladen.

Anlaß zu dieser Veranstaltung des Bernhard-Vogel-Kreises, ist die jüngste Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg zu religiösen Symbolen in öffentlichen Schulen. Kruzifixe in Klassenzimmern, so der Gerichtshof, verstoßen nicht gegen die Religionsfreiheit.

In Trier hat zudem eine Entscheidung des Landgerichtspräsidenten Unmut erregt. Er hat Kreuze in den Gerichtssälen, die wegen Renovierungsarbeiten vorübergehend abgehängt worden waren, nicht wieder aufhängen lassen.
Dies ist deswegen erstaunlich, weil sowohl das Land Rheinland-Pfalz als auch das Saarland das Trierer Kreuz in seinem Wappen führen. Die
Ernnenungs- und Beförderungsurkunden aller Beamten und Beamtinnen in Rheinland-Pfalz  enthalten das Landessiegel, das neben dem Trierer Kreuz das Mainzer Rad und den Pfälzischen Löwen enthält.

Oft wird auch übersehen, daß die Nationalfahnen von zehn europäischen Staaten ein Kreuz enthalten, darunter sämltliche skandinavischen Staaten, Großbritannien, die Schweiz, Griechenland und Malta. Die britische Flagge besteht sogar aus drei Kreuzen. Es sind dies das irische St. Patrick-Kreuz, das schottische St. Andreas-Kreuz und das englische St. Georgskreuz.

 


 

Bildungspolitisches Gespräch mit Julia Klöckner

Der BERNHARD-VOGEL-KREISlädt ein zu einem bildungs- und hochschulpolitischen Gespräch mit der Staatsskretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
 
J u l i a   K l ö c k n e r   MdB
 
am Freitag, 30. April 2010, 15:30 Uhr im Raum A 7 (Gebäude A/B)der Universität Trier
 
 
 
Im Gespräch sollen folgende Punkte angesprochen und diskutiert werden:
 
 
A. Bildungsfragen allgemein
 
- Bedeutung der Ressource Bildung
- Bildungsbarrieren, Schulabbrecherquoten abbauen
- OECD-Studien und duales Bildungssystem
 
B. Kindergarten, Grund- und Sekundarschulen
 
- Vorschulerziehung
- Grundschule
- Hauptschule, Realschule, Realschule +
- Gesamtschule, Gymnasium
- Berufliches Schulwesen
 
C. Hochschulbereich
 

Stellungnahme des BVK

 

 
- Bachelor/Master ohne Behandlung im Europäischen Parlament
- Fehlende personelle und finanziielle Rahmenbedingungen der Bologna-Reform
- Finanzieller Ausgleich für Studiengebühren
- Verbessserung der Lehre
- Spitzenforschung wieder in die Hochschulen eingliedern
- Repräsentation der Hochschulangehörigen auf Landes-und Bundesbene
 
 
 
B i l d u n g s p o l i t i s c h e  T h e s e n
 
 
A. Bildungsfragen allgemein
 
1. Die Bedeutung der Ressource Bildung
Bildung ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts. Ein Land wie
Deutschland ohne natürliche Ressourcen muß an der Entfaltung der
Talente seiner Köpfe größtmögliches Interesse haben. Hier liegt nach
der Aufgabenverteilung des Grundgesetzes die große Verantwortung der
Bundesländer. Rheinland-Pfalz sollte den Ehrgeiz haben, zu den
führenden Bundesländern im Bildungsbereich aufzuschließen. Rückläufige
Schülerzahlen (aufgrund der demographischen Entwicklung) dürfen nicht
zu rückläufigem Mitteleinsatz führen. Vielmehr müssen die
Klassengrößen deutlich gesenkt und der Stundenausfall verkleinert
werden. Zugunsten der Lehre ist das Personal der Hochschulen
nachhaltig aufzustocken.
 
2. Bildungsbarrieren, Schulabbrecherquoten abbauen
Aufstieg durch Bildung  bedeutet, dass soziale und regionale Herkunft
kein Hinderniss sein dürfen, eine gute Ausbildung zu erhalten und
bestmögliche Berufschancen zu ergreifen. Barrieren im Bildungswesen
sind abzubauen, eine gute Qualität des Unterrichts zu gewährleisten.
Die Leistungsstarken sollen gefordert, die Leistungsschwachen
gefördert werden. Wo geboten, ist Ganztagsunterricht anzubieten und
die Durchlässigkeit zu gewährleisten. Die Zahl der Schulabbrecher ist
zu reduzieren.
 
3. OECD-Studien und duales Bildungssystem
Internationale Studien, namentlich der OECD, werfen dem deutschen
Bildungssystem eine zu frühe Selektion der Kinder nach dem vierten
Schuljahr vor. Zudem sei der Anteil der Abiturienten und
Hochschulabsolventen geringer als in vergleichbaren Ländern. Beiden
Vorwürfen ist entgegenzuhalten, dass Deutschland im Gegensatz zu vielen
anderen Ländern ein bewährtes duales Bildungssystem praktiziert, dass
den unterschiedlichen Begabungen und den Bedürfnissen des
Arbeitsmarkts entspricht.Dieser Dualität ist nicht mit einer beliebig
hohen Zahl von Hochschulabsolventen gedient. Vielmehr bedarf es zweier
Säulen, dem allgemeinbildenden Schulsystem mit dem Ziel
Abitur/Hochschulabschluß
und dem beruflichen Schulsystem mit dem Ziel eines kaufmännischen,
handwerlichen, hauswirtschaftlichen oder auf soziale Dienste bezogenen
Abschlusses.
 
Die Ausbildung an Berufs- und Fachschulen bereitet auf viele Berufe
vor (z.B. Krankenschwester oder Erzieherin), für die in anderen
Ländern an Hochschulen ausgebildet wird. Daher müssen viele Abschlüsse
der berufsbildenden Schulen, der Fachschulen und Fachoberschulen im
internationalen Vergleich den Hochschulabschlüssen zugerechnet werden.
Sonst stimmt die Statistik nicht.
 
Dieses duale Bildungssystem betoniert nicht, sondern schafft über die
Fachoberschule an den Berufsschulen den Aufstieg zur
Fachhochschulreife und zu einem späteren Studium. Viele Länder
beneiden uns um dieses duale Bildungssystem, auf dem der Erfolg der
deutschen Wirtschaft beruht.
 
Diese Differenzierung  bedingt eine Gliederung unseres Bildungswesens
im Sekundarbereich der Schulen, weil die angestrebten Abschlüsse
Abitur, Hauptschul- und Realschulabschluß nur auf unterschiedlichen
Wegen erreicht werden können. Der eine Weg ist theoretischer, der
andere praktischer Natur. Wer alles in ein Einheitssystem presst, wird
den unterschiedlichen Begabungen und Möglichkeit auf dem Arbeitsmarkt
nicht gerecht. Ist Durchlässigkeit im System gegeben, kann von
sozialer Selektion nicht die Rede sein.
 
 
B. Kindergarten, Grund- und Sekundarschulen
 
1. Vorschulerziehung
Nicht Betreuung, sondern Entfaltung der motorischen, musischen,
sprachlichen, kognitiven und sozialen Befähigungen der Kinder muß im
Vordergrund stehen. Der Sprachförderung, namentlich der Kinder mit
Migrationshintergrund, ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Kinder, die den Kindergarten verlassen, müssen die deutsche Sprache
verstehen und sich darin ausdrücken können. Sonst haben sie, wenn der
Spracherwerb nicht
spätestens in der Grundschule nachgeholt wird, im weiteren
Schulverlauf einen kaum zu korrigierenden Nachteil.
 
2. Grundschule
Kinder sollen möglichst wohnortnah ihre Grundschule besuchen können.
Motto: Kurze Beine - kurze Wege. Dabei sollen schon im Kindergarten
gewachsene Freundschaften in der Grundschule ihre Fortsetzung finden.
Eine Wahl unter verschiedenen Grundschulen soll nur in begründeten
Ausnahmefällen gestattet sein. Die Zusammenarbeit zwischen
Kindergarten und Grundschule ist auszubauen.
 
3. Hauptschule, Realschule, Realschule +
Gute Hauptschulen und Realschulen sollten beibehalten werden, wenn
eine ausreichende Nachfrage auf längere Sicht gewährleistet ist. Die
Realschule + macht nur Sinn, wenn die jeweils getrennten Haupt- und
Realschulen von der Nachfrage her nicht überlebensfähig sind. Auf den
neuen Schultyp Realschule + sind die Lehrpersonen wegen des neuen
pädagogischen Konzepts fortzubilden. Für zusätzliche Räume und
Ausstattungen sind entsprechende Mittel bereitzustellen. Eine bloße
Umetikettierung darf es nicht geben.
 
4. Gesamtschule, Gymnasium
Eine generelle Einführung der Gesamtschule ist abzulehnen. Es soll
jedoch auf Elternwunsch die Wahlmöglichkeit geschaffen werden, wenn
das sonstige Angebot weiterführender Schulen dadurch nicht geschmälert
wird. Die bewährte Schulform des Gymnasiums ist zu erhalten. Gymnasien
sind gegenüber den Gesamtschulen personell und finanziell nicht
schlechter zu stellen. Sollten die Versuche, die Schulzeit an den
rheinland-pfälzischen Gysmnasien auf acht Jahre zu verkürzen,
pädagogisch zu befürworten sein, und von den betroffenen Schülern,
Eltern und Lehrern gutgeheißen werden, so ist über den Sachverhalt neu
zu befinden. Es ist darauf
hinzuweisen, daß die derzeit in Rheinland-Pfalz praktizierte gymnasiale
Schulzeit von achteinhalb Jahren Probleme aufwirft, da viele
Bachelor-Studiengänge nur zum Wintersemester beginnen.
 
5. Berufliches Schulwesen
Das duale Bildungssystem Deutschlands mit seinem allgemeinbildendem
und berufschulorientierten Zweig hat sich bewährt. Die Zusammenarbeit
zwischen Schulen und Unternehmen ist auszubauen. Die Aufstockung der
Realschule + um eine zweijährige Fachoberschule ist skeptisch zu
betrachten. Dort, wo ein gutes Angebot an Berufsschulen besteht, die
schon zur Fachhochschulreife führen, ist die Aufstockung der
Realschule überflüssig. Sie schadet den Berufschulen und stellt eine
unnötige Geldausgabe dar.
 
 
C. H o c h s c h u l b e r e i c h  
 
Grundlage dieses Gesprächsteils ist die "Stellungsnahme" des
Bernhard-Vogel-Kreises zur Bolgna-Reform und zur Unterfinanzierung der
Hochschulen in Deutschland.
 
 

 

Pressekonferenz: Stellungnahme des BVK zur Bologna-Reform

Freitag, 19. Februar 2010, 11 Uhr, E 50

Download der Stellungnahme

 

In der Stellungnahme des Bernhard-Vogel-Kreises wird anlässlich der Studentenunruhen des vergangenen Wintersemesters kritisch auf die Bologna-Reform und die Unterfinanzierung der Universitäten in Deutschland eingegangen.

So wird u.a. beanstandet, dass die Einführung des "europäischen Hochschulraumes" am Europäischen Parlament vorbei entschieden wurde. Das Europäische Parlament wird daher aufgefordert, sich u.a. mit der Frage auseinanderzusetzen, ob für die neu eingeführten berufsqualifizierenden Bachelor-Studiengänge auf dem europäischen Arbeitsmarkt überhaupt ein Bedarf besteht.

Ebenso wird auf die fehlenden Rahmenbedingungen in Kontinentaleuropa aufmerksam gemacht, unter denen in den angelsächsischen Ländern die Bachelor/Master-Studiengänge gehandhabt werden. Für die deutschen Hochschulen wird deshalb eine zahlenmäßig bessere Lehrpersonen-Studierenden-Relation gefordert, ferner die Einführung eines Tutoren- oder Mentoren-Systems sowie ein vom Bund nach amerikanischem Vorbild gefördertes bildungsnahes Studenten-Arbeits-Programm.

Für die Hochschulen, die keine Studiengebühren erheben, ist ein finanzieller Ausgleich zu schaffen.

Bund und Länder sollen auf die beliebte Töpfchenwirtschaft in Form von Sonderprogrammen verzichten, durch die in der Regel nur Lieblingsfelder bedient werden. Die eingesparten Mittel sollen den Hochschulen der Länder zur Verbesserung der desolaten Grundausstattung in der Lehre zugeführt werden.

Schließlich wird die Bildung einer Bundeshochschulkonferenz und entsprechender Landeshochschulkonferenzen gefordert, in denen neben den Hochschulleitungen auch die betroffenen Professoren, Studierenden und Mitarbeiter vertreten sind. Mit einem jährlichen Bundeshochschultag und entsprechenden Landeshochschultagen soll eine größere Aufmerksamkeit der Politik und der Öffentlichkeit für Hochschulfragen erzielt und ein Ende der Unterfinanzierung der Hochschulen eingeleitet werden.

Der genaue Wortlaut der Stellungnahme steht den Medien ab Freitag, 19. Februar 2010, 11 Uhr zur Verfügung und kann dann über "www.bernhard-vogel-kreis.de" eingesehen werden.

 


 

M i t g l i e d e r v e r s a m m l u n g

am Freitag, 5.Februar 2010, 14 Uhr

im Raum B 21 der Universität Trier (Gebäude A/B - Campus I).

Vorgeschlagene  T a g e s o r d n u n g:

1. Begrüßung und Eröffnung

2. Wahl eines Versammlungleiters

3. Bericht des Vorsitzenden

4. Bericht des Schatzmeisters

5. Bericht des Rechnungsprüfers

6. Aussprache

7. Entlastung des Vorstands

8. Neuwahl des Vorstands

9. Stellungnahme des Bernhard-Vogel-Kreises zur Bologna-Reform und zur Unterfinanzierung der Hochschulen in Deutschland

10. Aussprache zur weiteren Arbeit

11. Verschiedenes

 

 


 

 

"Bologna-Prozess - weshalb ich meinen Lehrstuhl räume" am 10. Dezember 2009 - 18 Uhr c.t. - Promotionsaula des Priesterseminars Trier, Jesuitenstr. 13

 

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof.Dr. Marius Reiser, Universität Mainz

Reiser studierte in Tübingen und Paris Katholische Theologie, und Klassische Philologie. 1983 wurde er an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen promoviert und 1989 habilitierte er sich dort. Reiser war Wissenschaftlicher Assistent bei Gerhard Lohfink, der 1987 auf eigenen Wunsch aus dem Universitätsdienst ausschied, um in der Katholischen Integrierten Gemeinde leben und arbeiten zu können. Reiser erhielt 1991 einen Ruf auf die Professur für Neues Testament am Fachbereich Katholische Theologie der Universität Mainz. Seine Forschungen beziehen sich insbesondere auf die hellenistische Umwelt und Eschatologie des Neuen Testaments, auf Fragen der Philologie und der biblischen Hermeneutik.

Am 31. Oktober 2008 kündigte Marius Reiser an, dass er seine Professur zum Ende des Wintersemester 2008/09 niederlegen werde, weil er die Modularisierung und Nivellierung des Studienganges Katholische Theologie im Rahmen des Bologna-Prozesses nicht mittragen wolle. Zum 1. April 2009 gab er seine Professur tatsächlich auf und wurde aus dem Beamtenverhältnis entlassen. Neben Karl-Otto Edel ist Reiser der einzige Hochschullehrer, der den Bologna-Prozess als solchen ablehnt und öffentlich dagegen Stellung nimmt, weil er das deutsche Studiensystem erhalten möchte.

"Warum ich meinen Lehrstuhl räume" FAZ vom 20.01.2009

 


 

Studienreise nach Brüssel - Besuch des Europäischen Parlaments inkl. Diskussion mit Europaabgeordneten - 18. November 2009
 

Schönheit und Klugheit müssen auch in der Politik keine Gegensätze sein

Im Rahmen der Studienreise des Bernhard-Vogel-Kreises (Hochschulgruppe an der Universität Trier) nach Brüssel diskutierten die Teilnehmer, darunter viele Studierende, mit der langjährigen Europaabgeordneten Christa Klaß (CDU) und dem neu gewählten Mitglied des EU-Parlaments Norbert Neuser (SPD).

Beide sind Vertreter des Europäischen Parlaments in der interparlamentarischen Versammlung EU/AKP (Afrika, Karibik, Pazifik), also den ärmsten Staaten der Welt, und vertreten die Region Trier und Cochem im Europaparlament. Sie berichteten über ihre jüngsten Erfahrungen in Afrika, wo Hungersnot und Analphabetentum weit verbreitet seien. Beide appellierten an die Besucher, sich der Verantwortung Europas für die Welt stets bewusst zu sein.

Als Mitglied des Ausschusses für Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit nahm Christa Klaß Bezug auf die Herausforderungen dieser Zeit. In der Vorbereitung auf den Weltklimagipfel in Kopenhagen stellte sie die globale - weltweite - Verantwortung in den Vordergrund. Europa müsse geschlossen auftreten und Motor der Klimadiskussion sein. Alleingänge der Europäischen Union seien wenig hilfreich. Nur 10% des weltweiten CO2-Ausstoßes kommt aus Europa. Maßnahmen wie die Eindämmung der CO2-Emissionen durch Emissionshandel können nur dann erfolgreich sein, wenn sie weltweit durchgeführt werden. Eine Neuorientierung in ein klimabewusstes Handeln führe auch zu notwendigen Einsparungen von Rohstoffen und bringe darüber hinaus auch Innovation und wirtschaftliche Impulse, da neue, energiesparende Produkte nachgefragt würden. "Europa muss auf Dauer einen vernünftigen Energiemix und mit verantwortungsbewussten Verhandlungen seinen eigenen Energiebedarf decken", so Klaß.

Auf die Frage eines Studenten, was Frau Klaß davon halte, dass die Partei des italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi Models als Abgeordnete ins Europäische Parlament entsandt habe, gab Christa Klaß eine aufschlussreiche Antwort. Sie habe diese neuen Mitglieder genau beobachtet - und sei angenehm überrascht. Eine habe es auf Anhieb zur Stellvertretenden Vorsitzenden im Ausschuss für Gleichstellungsfragen gebracht und kämpfe mit überzeugenden Argumenten gegen die Benachteiligung von Frauen, besonders auf der südlichen Halbkugel der Erde. Wenn sie das Wort ergreife, herrsche größte Aufmerksamkeit. Die Models im EU-Parlament seien besser als ihr Ruf. Schönheit und Klugheit müssten auch in der Politik keine Gegensätze sein.

Die Teilnehmer der Studienreise des Bernhard-Vogel-Kreises im Europäischen Parlament in Brüssel.

Foto: Europäisches Parlament.

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Hier

oder auf das Foto clicken, um das Bild in hoher Auflösung herunterzuladen.

 

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Weitere Infos unter

www.christa-klass.de

 

 


 

 

"Islamistischer Terrorismus  und  wehrhafte Demokratie" - Vortrag von Dr. Andreas Schwegel - 12. November 2009 - 18 Uhr c.t. - HS 9

 

Der promovierte Historiker Dr. Andreas Schwegel ist Referent im Innenministerium Niedersachsens. Seine Promotion verfasste er über den Polizeibegriff im NS-Staat.

Er setzt sich kritisch mit den in seinen Augen „aktionistischen“ Maßnahmen auseinander, die zur Verbesserung der Terrorabwehr nach den Anschlägen islamistischer Terrorgruppen in Europa ergriffen worden sind. Er fordert stattdessen „kohärente, proaktive Strategien  für den Bereich homeland security“. Dabei bewegt er sich im Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Schutz der Grundrechte auf der einen Seite, und der Notwendigkeit der stärkeren Vernetzung von Informationen auf der anderen Seite.

Hinsichtlich der neuen Koaltion auf Bundesebene mit links-liberal geführtem Justizministerium und christdemokratischem Innenminister ein sicherlich spannendes Thema.

 


 

 

"Deutschland in bester Verfassung?" - Vortrag mit Dr. Bernhard Vogel - 18. Juni 2009 - 18 Uhr c.t. - HS 5

 

Special des "Trierischen Volksfreundes" zu 60 Jahre Bundesrepublik

 

Der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen, Prof. Dr. Bernhard Vogel, spricht und diskutiert am Donnerstag, 18. Juni, 18.15 Uhr c.t. im Hörsaal 5 der Universität über das Thema "Deutschland in bester Verfassung ?". 60 Jahre Grundgesetz sind Anlass zu fragen, ob sich die deutsche Verfassung in der Nachkriegszeit und auch seit der Wiedervereinigung bewährt hat und für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewappnet ist.


Als Kultusminister von Rheinland-Pfalz war Bernhard Vogel in den Jahren 1969 und 1970 maßgeblich an der Wiedererrichtung der Universität Trier beteiligt. Er hat die langjährige Unterbrechung der 1473 gegründeten und 1798 geschlossenen  Trierer Universität beendet.
Alle Informationen zum Lebenslauf Bernhard Vogels finden Sie hier.

 

Dr. Bernhard Vogel

Foto: Jutta Albrecht

 


"Ist DIE LINKE eine demokratische Partei?" - Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Eckhard Jesse (TU Chemnitz) und Frau Dr. Carmen Everts (Mitglied des hessischen Landtags) am 05.02.2009, 18 Uhr in HS 4

Dr. Carmen Everts, eine der vier hessischen SPD-Landtagsabgeordneten, die eine Koalition mit der Linken ablehnten und damit die Neuwahl des Hessischen Landtags auslösten, kommt nach Trier. Mit ihrem Doktorvater, dem Politikwissenschaftler Professor Dr. Eckhard Jesse von der Technischen Universität Chemnitz, wird sie an der Universität Trier öffentlich über das Thema diskutieren: "Ist DIE LINKE eine demokratische Partei?"

Frau Dr. Everts wurde an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz promoviert mit einer Arbeit zum Politischen Extremismus am Beispiel der Republikaner und der PDS. Sie kritisiert darin die "grundlegende Skepsis" der SED-Nachfolgepartei "gegenüber der parlamentarischen und rechtsstaatlichen Demokratie". Betreuer der Arbeit war Professor Jesse, früher Universität Trier. Er ist mit Professor Dr. Uwe Backes (TU Dresden, früher ebenfalls Universität Trier) Herausgeber des Jahrbuchs "Extremismus und Demokratie".

Die Hochschulangehörigen und die Öffentlichkeit sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

 

Dr. Carmen Everts, Ignaz Bender und Prof. Dr. Eckhard Jesse (v.l.n.r.)

Foto: Michael Mies

 


 

"Volle Hörsäle - leere Kassen", Podiumsdiskussion, 18. Dezember 2008

 

Die schwierigen Studienbedingungen an der Universität Trier, auf die in mehreren Demonstrationen aufmerksam gemacht wurde, sind Gegenstand einer Podiumsdiskussion. Dem Bernhard-Vogel-Kreis, einer Hochschulgruppe von Professoren und Studierenden an der Universität Trier, ist es gelungen, alle Beteiligten hierzu an einen Tisch zu bringen: Land, Hochschuleitung, Studierende und Lehrpersonen.


Aus dem Landesparlament nimmt Landtagsabgeordnete Marlies Kohnle-Gros, CDU, teil.
Die Landesregierung wird durch den Staatssekretär im Ministerium für Bildung Wissenschaft, Jugend, Kultur, Michael Ebling,vertreten.
Für die Hochschulleitung wird Universitätspräsident Prof. Dr. Peter Schwenkmezger sprechen.
Für die Studierenden nimmt das koordinierende Mitglied des AStA, Florian Krause und das ehemalige studentische Senatsmitglied Martin Heuskel,

für die Lehrpersonen apl Professorin Dr. Susanne Dierolf, ehemaliges Mitglied des Hochschulrates der Universität Trier teil.
Die Diskussion leitet der Vorsitzende des Bernhard-Vogel-Kreises, Universitätskanzler a.D. Ignaz Bender.
 


 

Zweiter Stammtisch des BVK am 19.11.2008 im Astarix

 


Mitgliederversammlung des BVK - Freitag, 14. November 2008, 14.00 Uhr s.t., Raum C 2 der Universität

T a g e s o r d n u n g:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Bericht des Vorsitzenden

3. Bericht des Schatzmeisters

4. Bericht des Kassenprüfers

5. Entlastung des Vorstandes

6. Neuwahl des Vorstandes

    - Vorsitzende/-r

    - Stellvertretende/r Vorsitzende/-r

    - Schatzmeister/-in

    - Schriftführer/-in

    - Organisationsreferent/-in

    - bis zu zehn Beisitzer/-innen

7. Anregungen für die Arbeit des Kreises

8. Schlusswort des Vorsitzenden

 


 

"Ursachen ineffizienter Finanzmärkte und ihre Folgen", Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Wolfgang Flic am 14. November 2008

 


 

Gestaltet Eure Hochschule mit - Wochenendseminar für hochschulpolitisch Interessierte am 8./9. November 2008 im Kreisjugendhaus in Kell am See

Als negative Begleiterscheinungen studienverkürzender Maßnahmen sind zunehmend das Unvermögen oder Desinteresse der Studierenden zu verzeichnen, sich neben dem Studium hochschulpolitisch zu betätigen. Vielfach lassen die "Schein-Jagd" und Nebenjobs, um sich das Studium zu finanzieren,  leider keine Zeit mehr dafür. Dabei kann es für Akademiker/innen nach Abschluss des Studiums sehr wichtig sein, bei ihrer Bewerbung neben profunden fachwissenschaftlichen Kenntnissen auch Erfahrungen in Gremienarbeit aufweisen zu können. Die dort vermittelten Kenntnisse (was versteckt sich hinter dem Kürzel "TOP" einer Sitzung, wie vertrete ich kompetent die Interessen meiner Gruppe, wann stelle ich am geschicktesten welchen Geschäftsordnungsantrag, wie fertige ich ein Sitzungsprotokoll an, wie lese ich einen Haushaltsplan) können bei der schriftlichen Bewerbung oder bei der Vorstellung den oft entscheidenden Pluspunkt ausmachen, mit dem man sich von den anderen Bewerbern abhebt.

Themen: mögliche Formen der Partizipation von Studierenden an der Universität Trier / Gremienstruktur / Finanzen / soziales Umfeld (Essen, Wohnen, ÖPNV)

 


„Die 68-er – Mythos und Wirklichkeit“, Vortrag mit Diskussion von Prof. Dr. Gerd Langguth (Uni Bonn) am  9. Juli 2008Wie wirkt der „Mythos 1968“ heute noch nach? Weshalb wird heute, 40 Jahre danach, immer noch über die 68er gestritten? Heroisieren wir die positiven Veränderungen, welche      die 68er mit sich gebracht haben und verdrängen die problematischen Seiten? Welche Motive veranlassten Professor Langguth, sich entgegen dem damaligen Mainstream im Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) zu engagieren? Produzierte „der Wunsch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, stets die Hölle“, wie Karl Popper es ausdrückte?


 

Erster Stammtisch, Mittwoch, 2. Juli 2008, 20.00 Uhr im "Wirtshaus am Kornmarkt"

 

Wir möchten in lockerer Runde mit unsern Mitgliedern und Interessenten vor Ende des Sommersemesters aktuelle Themen der Hochschullandschaft (Einführung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge in den Lehramtsfächern, Profilbildung der Universität Trier) diskutieren.

 


 

„Quo vadis Lehramtsstudiengänge und Weiterbildung“, Podiumsdiskussion am 08.06.2008

- Prof. Dr. Hermann Saterdag, Regierungsbeauftragter für die Reform der Lehrerbildung in Rheinland-Pfalz, Mainz
- Oberstudiendirektor Dr. Walter Kuhfuß, ehem. Leiter des Studienseminars Trier und Mitglied des Hochschulrats der Universität Trier
- Dekanin Prof.Dr. Helga Schnabel-Schüle, Leiterin des Zentrums für Lehrerbildung an der Universität Trier
- Malte Blümke, Stellv. Landesvorsitzender Philologenverband Rheinland-Pfalz, Lehrer am Friedrich-Spee-Gymnasium Trier für Deutsch und Geschichte
- Diskussionsleitung: Jutta Albrecht, stellv. Vorsitzende Bernhard-Vogel-Kreis und Examenskandidatin LA Gymnasium Geschichte/Französisch

 


 

Universitätsentwicklung Trier - Luxemburg - Saarbrücken, Podiumsdiskussion 17.04.2008

- Prof. Dr. Lucienne Blessing, Vize-Rektorin der Universität Luxemburg  
- Prof. Dr. Peter Schwenkmezger, Präsident der Universität Trier
- Prof. Dr. Volker Linneweber, Präsident der Universität des Saarlands
- Diskussionsleitung: Prof. Dr. Dietrich Dickertmann, Finanzwissenschaftler und ehemaliger Stellvertretender Vorsitzender des Hochschulrats der Universität Trier

 


 

Seminar für hochschulpolitisch Interessierte am 27./28.10.2007 in Traben-Trarbach